Touch-optimierte Programme

Ein besonderer Vorteil ist die Möglichkeit das Stock Management nahtlos in das Kassensystem zu integrieren und auf Tablets zu verwenden. Hierfür stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Einige laufen vollautomatisch ab.

Generell können natürlich alle CONTROLLER Programme auch direkt aus dem POS Kassiermodus gestartet werden, wenn man bei Bedarf Maus und Tastatur verwenden kann.

Die Ordercenter Touch-optimierten Programme können Sie auch auf Mobilgeräten verwenden. Hierbei soll aber nur einen Fernbedienung per RDPGeschlossen Das Remote Desktop Protocol (RDP) ist ein Netzwerkprotokoll von Microsoft. Beim RDP fungiert das eine der beiden Systeme als Terminalserver. Dieser Terminalserver erzeugt Bildschirmausgaben auf dem Terminal-Client. Außerdem können Maus- und Tastatureingaben vom Terminal-Client entgegengenommen werden. (Remote Desktop) verwendet werden und nicht über WLAN mit einer Datenbankverbindung gearbeitet werden. Anders als bei unseren mobilen Kassen können Verbindungsprobleme hier sonst zu Störungen führen und deren Beseitigung Kosten verursachen.

Weiterführende Dokumentation: 3. Hardwareanforderungen

Spezielle Hypersoft Controller Barcodes

Eine wesentliche Option ist die Möglichkeit Barcodes für die beschleunigte Arbeit zu verwenden.

  • Mitarbeiter können sich per Barcode als Benutzer anmelden.
  • Lagerstellen, Verkaufsstellen können per Barcode eingestellt oder ausgewählt werden.
  • Lieferanten können per Barcode eingestellt oder ausgewählt werden.
  • Natürlich können die Artikel per Barcode gebucht werden.

Somit können auch komplexe Prozesse schnell durch Scannen von Barcodes ausgeführt werden. Die Barcodes für Artikel werden wie gewohnt im Artikelstamm gepflegt. Die anderen besonderen Barcodes werden in den Stamminformationen verwaltet.

Weiterführende Dokumentation: Stamminformationen GrundeinstellungenBetriebliche Verkaufsstellen

Programmaufruf

Der Aufruf kann direkt aus dem Ordercenter erfolgen, oder man verwendet die nachfolgenden Parameter.

Details zu besonderen Aufrufparametern...

Durch die speziellen Start Parameter wird das Ordercenter so gestartet, dass es im gewünschten Modus arbeitet. Der Aufruf erfolgt über einen gezielten Programmstart des Ordercenter aus dem Kassiermodus oder über eine beliebige Verknüpfung.

Aufbau: ordercenter.exe TOUCH M U MODE

M = Mandant, wenn "0", wird ein MCP ähnlicher Dialog zur Anmeldung angezeigt

U = User, wenn "0", wird ein MCP ähnlicher Dialog zur Anmeldung angezeigt

MODE =

ASK - Abfrage Dialog mit allen Varianten

ORDER - Bestellung

REBOOK - Umbuchung

LOSS - Verlustbuchung

INTAKE - Wareneingang

INTAKEFREE - Freier Wareneingang

/BDR - Druckausgabe auf CLOU Drucker (siehe Basisartikel auf Verlust buchen)

/S:vks (Verkaufsstelle)

/S als Quelle wird dann die eigene Verkaufsstelle aus den Stationseinstellungen angewandt. Zum Beispiel um nur Verluste für die eigene Verkaufsstelle buchen zu dürfen: "TOUCH M U LOSS /S", wobei M und U die bekannten Parameter für Mandant und Benutzer sind. 0-Werte für Mandant oder Benutzer werden dann beim Aufruf abgefragt.

Basisartikel als Verlust buchen

Um Basisartikel am auf Verluste buchen zu können, kann das Ordercenter im TOUCH Modus gestartet werden hierzu dienen spezielle Parameter, diese Parameter können jetzt um einen zusätzlichen erweitert werden.

Der Parameter /BDR bewirkt, dass die Druckausgabe auf den CLOU Drucker (Standard Thermodrucker) umgeleitet wird. Das Ordercenter prüft hierbei ob ein Drucker für die Berichte zugewiesen wurde oder verwendet den Standarddrucker. Wenn man gezielt einen bestimmten Drucker verwenden möchte, kann es mit einem Gleichheitszeichen hinter dem Parameter erfolgen. Beispiel: /BDR=100012, die Druckernummer kann in den Druckereinstellungen ausgelesen werden. Ein Beispielausdruck auf dem Thermodrucker:

Beispiel der automatischen Integration

  • Rezepturen werden automatisch angewandt und berechnen den theoretischen Bestand. Gleiches gilt auch für freie Anhänge und Abfragen.
  • Die Echtzeitdispiositon erstellt Lieferscheine anhand des zeitlich abgestimmten Bedarfs und bucht die Artikel automatisch zur Verkaufsstelle.
  • Storni unterscheiden anhand der Abfragen, ob die Artikel verbraucht wurden, oder ob es sich nur um einen warenwirtschaftlich nicht relevanten Storno handelt.
  • Bei Kontrollen wird der Start- oder Endzeitpunkt des Kassensystems berücksichtigt, um den jeweils richtigen theoretischen Bestand für Gegenüberstellungen zu verwenden.

Beispiel optionaler Integration

  • Verlustbuchungen können "falsche" Fehlbestände sofort reduzieren.
  • Retourbuchungen können "falsche" Überbestände sofort anpassen.
  • Warenanforderungen können aus dem Kassiermodus ausgelöst werden.
  • Kontrollen können direkt aus dem Kassiermodus heraus für Gruppen oder alle Artikel gestartet werden.
  • Transfers können optional bei der Anlieferung bestätigt werden (auch optional per Beleg).

Betriebsbeispiel...

Beim Bestücken der Verkaufsstellen fallen Abweichungen in den Beständen auf, die nicht durch Kontrollen oder andere Maßnahmen verhindert werden konnten. Nun sollen die Bestände anhand der augenscheinlich richtigen Werte schnell angepasst werden, damit sodann der theoretische Bestand mit dem tatsächlichen kongruent ist.

Hierfür werden im Kassiermodus Verluste angelegt. Zum Beispiel der Verlustgrund Unterbestand, der direkt vor dem entsprechenden Artikel gebucht wird. Um den Bestand zu erhöhen muss man einen negativen Verlust buchen. Hierfür wird ein Makro aus den zwei Kassenfunktionen erstellt. Zuerst der Verlustgrund (zum Beispiel Überbestand) und dann die Funktion Retour.

Achten Sie bei Makros mit der Funktion Retour darauf, dass der Bediener auch die Berechtigung für Retouren hat. Andernfalls wird die Funktion Retour nicht ausgeführt und auch ein Verlust gebucht, also der theoretische Bestand verringert anstelle erhöht! 


Weiterführende Dokumentation:

Kontrollerfassung

Ordercenter Touch

Die Transferannahme

Warenanforderungen

Wareneingang

Wareneingang (frei)

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