POS Printer

POS Printer sind spezielle Drucker für den Point Of Sale, die am besten funktionieren, wenn sie mit spezifischen Treibern in das POS System integriert werden.

Die meisten Druckersteuerung im POS Bereich werden also aus Betriebssicherheits- und Geschwindigkeitsgründen mit speziellen Hypersoft-Treibern und Protokollinstanzen ermöglicht. Die erforderlichen Treiberlizenzen sind beim Kauf von Druckern bei Hypersoft ebenso enthalten, wie Sie davon ausgehen können, dass alle Funktionen mit unseren Druckern getestet sind und sicher zur Verfügung stehen.

Tabellarische Druckbreite der POS Printer

  TM-T300 76mm Rollendruck Multidrucker 444 Hypersoft 80mm Rollendruck Multidrucker Style Rollendruck TM-J7700 Guest Check TM-J7700 Rollendruck TM-L90 Etiketten TM-H5000 Guest Check TM-U295  Guest Check SOT Drucker VKP 80
Basistechnologie Nadel Thermo Thermo Thermo Tintenstrahl Tintenstrahl Thermo Nadel Nadel Thermo
Status

standard

standard

standard

standard

standard

standard

standard

veraltet

veraltet

nur für SOT
Stellen für den Artikeltext pro Zeile mit der Einstellung Einzelpreis nicht auf eine Zeile 22 32 32 32 32 30 - 32 22  
Stellen für den Artikeltext pro Zeile mit der Einstellung Einzelpreis auf eine Zeile 7-11* 16-20* 16-20* 16-20* 32 14-18* - 16-20* 7-11*  
Maximale Zeichen pro Zeile   42 42 42   40       42
Blue Paper Kompatibilität ?

inkompatibel

inkompatibel

inkompatibel

? ? ? ? ?

inkompatibel

 

*Das System arbeitete zudem mit einer variablen Länge des Einzelpreises. Ist der Einzelpreis einstellig (1,-€), bleibt mehr Platz für den Artikeltext, als wenn der Einzelpreis mehrstellig ist (10,- oder 100,-€).

Sehen Sie für das Artikeltextkonzept Artikelbezeichnung und Artikelbontexte.

Beachten Sie auch die unterschiedliche Darstellung von Stornos unter Auswirkungen von Stornos auf Orderbons.

Weiterführende Themen: Hardware für Hypersoft

Hypersoft POS Standard Drucker

Hypersoft hat jederzeit einen oder mehrere Standard Drucker für den POS Bereich, die mit der von Epson definierten Standardkommunikation arbeiten. Über die Jahre wurden seit dem TM-T 85 nicht nur diverse Epson Drucker angewandt sondern auch zahlreiche Drucker anderer Hersteller, welche den Epson Standard unterstützen.

Gleichwohl möchten wir Sie davor warnen irgendwelche Epson kompatiblen Drucker einzusetzen, denn jeder Drucker, der zum Hypersoft Standard wird wurde vorher ausgiebig getestet. Allzu häufig stellt sich dabei heraus, dass der Epson Standard keineswegs alle Parameter definiert, so dass es zu Störungen kommen. Dies können Probleme mit QR Codes (Größe des Codes), umgekehrten Druck oder einfachen Basisfunktionen sein. Verwenden sie deshalb ausschließlich unsere kompatiblen Standarddrucker. Auch kann die falsche / defekte Firmware im Drucker installiert sein, da sich andere Lieferanten womöglich um solche Korrekturen nicht kümmern.

Nur ein POS-Drucker mit USB-Anschluss pro Kassenterminal...

Als lokale Drucker, die in der Nähe des Kassenterminals eingesetzt werden, haben sich USB-Drucker etabliert. Die Treiber der Druckerhersteller und die spezielle Art und Weise, wie Kassensysteme drucken, sind kompatibel, um ein Gerät sicher über USB anzuschließen. Es sollte nicht mehr als ein POS Drucker über USB an ein Gerät angeschlossen werden, da dies in der Regel nicht oder nicht sicher funktioniert. Sollten Sie dringend einen Netzwerkdrucker benötigen, weil Ihnen z.B. die Netzwerkkabel fehlen, können Sie einen (kleinen) Switch aufstellen und von dort aus beliebig weitere Netzwerkdrucker anschließen.

Best Practice: IP-Drucker gezielt einsetzen

Der Einsatz von IP-Druckern bedeutet zunächst etwas mehr Planungsaufwand, etwa durch einen zusätzlichen Netzwerkanschluss. Dieser Aufwand zahlt sich jedoch besonders dort aus, wo mehrere Kassen oder Stationen auf denselben Drucker zugreifen und eine hohe Verfügbarkeit zwingend erforderlich ist.

Der entscheidende Vorteil

Jede Station spricht den IP-Drucker direkt an. Es genügt ein funktionierendes Netzwerkprotokoll, um Druckaufträge zuverlässig auszugeben. Selbst in einem Notbetrieb eines Kassennetzwerkes – etwa ohne zentralen Server – kann der Druck weiterhin funktionieren. Das erhöht die Betriebssicherheit erheblich.

Warum IP-Drucker robuster sind...

Bei USB- oder seriell angeschlossenen Druckern läuft jeder Druckauftrag über den PC, an dem der Drucker angeschlossen ist. Erst dort wird der Auftrag verarbeitet und anschließend an den Drucker weitergeleitet. Auch Rückmeldungen, Fehler oder Eingriffsaufforderungen müssen diesen Umweg gehen.

Das bedeutet in der Praxis: Fällt der angeschlossene PC aus oder ist überlastet, sind auch alle anderen Stationen betroffen – selbst wenn diese technisch einwandfrei arbeiten.

IP-Drucker umgehen diese Abhängigkeit vollständig. Jede Kasse kommuniziert eigenständig mit dem Drucker, wodurch Engpässe, Verzögerungen und Fehlerquellen deutlich reduziert werden.

Alternative: Druckerfreigabe als Zwischenlösung

Alternativ können Sie einen Drucker an einem Terminal einrichten und diesen für weitere Kassen freigeben. Die anderen Stationen können den Drucker dann wie gewohnt auswählen. Diese Methode funktioniert, bleibt jedoch technisch an den freigebenden PC gebunden und erreicht nicht die Ausfallsicherheit eines echten IP-Druckers.

Wichtige Hinweise zur Planung

Unabhängig von der gewählten Methode sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • IP-Drucker können derzeit keine Kassenladen öffnen und keinen Signalton steuern.

  • Bei der Funktion Ausweichdrucker startet der Umschalt-Timer erst mit dem ersten Druckauftrag an einen TCP/IP-Drucker – nicht bereits beim Ausfall des Geräts selbst.

Diese Aspekte sind wichtig für eine realistische Planung und eine saubere Erwartungshaltung im Betrieb.

Fazit

IP-Drucker sind keine Spielerei, sondern eine professionelle Infrastrukturentscheidung. Gerade in Betrieben mit mehreren Kassen, hohem Durchsatz oder anspruchsvollen Abläufen bieten sie:

  • höhere Verfügbarkeit

  • geringere Abhängigkeiten

  • stabilere Druckprozesse

Wer auf Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit setzt, entscheidet sich bewusst für IP-Drucker – und reduziert damit eine der häufigsten Störquellen im Tagesgeschäft.

Weiterführende Themen: Verzeichnis: Best Practice

Best Practice: Druckerzuverlässigkeit und Redundanz im Produktionsbetrieb

Je nach Betriebsart ist ein Orderdrucker eine zentrale Komponente im täglichen Workflow. Dennoch wird seine Bedeutung häufig unterschätzt. In vielen Betrieben kommt lediglich ein einzelner, einfacher Nadel- oder Thermodrucker zum Einsatz – teilweise sogar geräteabhängig angeschlossen, ohne IP-Anbindung (siehe vorheriges Thema).

Gerade in der Küche, die oft das Herzstück eines Gastronomiebetriebs darstellt, ist die technische Ausstattung eine echte Investition. Dabei wird leicht übersehen:

Der Drucker ist in vielen Konzepten die einzige Kommunikationsschnittstelle zwischen Service und Produktion. Fällt sie aus, steht nicht nur ein Gerät still – sondern ein ganzer Prozess.

Redundanz bewusst einplanen

Bei der Planung Ihrer Küchentechnik sollten Sie daher nicht nur die notwendige Anzahl an Druckern berücksichtigen, sondern auch eine gezielte Redundanz einplanen. Der Einsatz von mehr als einem Drucker – idealerweise IP-basiert – schafft Sicherheit.

Fällt im Hochbetrieb ein Gerät aus, können die Druckaufträge bei guter Planung automatisch auf andere Drucker umgeleitet werden. Diese automatische Druckumleitung verhindert Stillstand, Hektik und Improvisation in genau den Momenten, in denen Verlässlichkeit entscheidend ist.

Lebensdauer realistisch einschätzen

Drucker, die im harten Produktionsalltag eingesetzt werden, unterliegen einem hohen Verschleiß. Auch wenn Nachhaltigkeit ein wichtiges Ziel ist:

Die am Markt verfügbaren POS-Drucker sind nicht dafür ausgelegt, über viele Jahre hinweg unter maximaler Belastung störungsfrei zu funktionieren. Beginnen Geräte erste Unregelmäßigkeiten oder Störungen zu zeigen, sollten sie zeitnah ersetzt werden – nicht erst nach einem Totalausfall im laufenden Betrieb. Reparaturen sind zwar häufig möglich, jedoch selten wirtschaftlich sinnvoll. Erfahrungsgemäß fallen kurz nach der Reparatur einer Komponente weitere Komponenten aus, da es sich bei Druckern größtenteils um Verschleißteile handelt. Auch ein Refurbishing ist im Küchenumfeld meist nicht empfehlenswert. Zwar lassen sich Oberflächen über viele Jahre begrenzt hygienisch aufbereiten, aber der technische Kern bleibt weiterhin alterungsbedingt anfällig.

Lifecycle transparent überwachen

Hypersoft unterstützt Sie bei dieser Entscheidung mit Lifetime-Hinweisen im Hypersoft Portal. Diese orientieren sich an der tatsächlichen Einsatzzeit der Geräte in Ihrem Betrieb und helfen Ihnen, Ersatzinvestitionen vorausschauend und planbar vorzunehmen – statt reaktiv im Störfall.

Fazit

Drucker sind kein Zubehör, sondern kritische Infrastruktur. Wer in Zuverlässigkeit und Redundanz investiert, schützt:

  • den Küchenworkflow

  • die Servicequalität

  • das Team im Hochbetrieb

  • und letztlich den Umsatz

Vorausschauende Planung schlägt spontane Reparatur – immer.

Weiterführende Themen:

Bemerkungen zur Lifetime

Verzeichnis: Best Practice

Kompatibilität spezieller Papiersorten "Blue Paper"

Blue Paper kann eine umweltfreundlichere Alternative zu herkömmlichem Thermopapier sein, insbesondere wenn es darum geht, schädliche Chemikalien zu vermeiden. Allerdings kann auch bei normalem Thermopapier darauf geachtet werden, schädliche Stoffe zu vermieden. Es gibt auch berechtigte Bedenken bezüglich der Kosten und Leistungsfähigkeit von Blue Paper. Insgesamt könnte die Umstellung auf digitale Belege eine noch bessere Lösung sein, da sie den Papierverbrauch reduziert und zusätzliche Vorteile in Bezug auf Bequemlichkeit und Sicherheit bietet. Deshalb haben wir für Sie NoCOO - Digital Billing entwickelt. Die Entscheidung, ob man bei Belegen möglichst ganz auf Papier verzichtet, hängt von den spezifischen Bedürfnissen und Möglichkeiten des jeweiligen Unternehmens ab. Digitale Belege stellen jedoch eine vielversprechende Möglichkeit dar, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig Effizienz und Sicherheit zu erhöhen.

Hypersoft bevorzugt hochwertiges Papier...

Unsere POS-Drucker sind speziell für den industriellen Einsatz konzipiert. Leider haben wir festgestellt, dass minderwertige Papiersorten Probleme verursachen können, wie Papierstaus bei hoher Luftfeuchtigkeit oder eine verkürzte Lebensdauer des Papierschneiders bei holzhaltigem Papier. Einige Sensoren, die den Papierstand überwachen, können durch Blue Paper irritiert werden, wodurch der Drucker unzuverlässig druckt oder gar nicht funktioniert. Neue umweltfreundliche Papiersorten wie Blue Paper werden oft unbedacht eingesetzt. Da diese nicht dem Standard entsprechen, können wir nicht garantieren, dass sie immer einwandfrei funktionieren. Es ist möglich, dass zukünftige Druckermodelle kompatibel sind, aber derzeit gibt es keine gesicherten Informationen über die Verträglichkeit mit allen Druckern. Umweltbewusstsein ist wichtig, aber inkompatible Papiersorten können zu Störungen, zusätzlichem Support und dem Austausch von Geräten führen. Diese negativen Auswirkungen überwiegen leider die positiven Effekte solcher Papiere.

Inkompatibel mit Blue Paper Sorten sind definitiv:


Weiterführende Themen:

Bluetooth Mobildrucker

BOCA Ticketdrucker

Etiketten Bondrucker

Guest Check Drucker

Multidrucker 3

Multidrucker444

TM-Uxx Normalpapierdrucker

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