Beachtenswertes zu mPOS Freestyle UX
Dieses System ist für Consumer-Geräte zugelassen, um Ihnen als Hypersoft Anwender Als Anwender bezeichnen wir Menschen, die Programme bedienen, in unserem Fall meist die Anwender des MCP und der enthaltenen Programme. noch mehr Möglichkeiten und Freiheiten zu bieten. Beachten Sie bitte, dass in diesem Konzept nicht der Support dieser Consumer-Geräte enthalten ist. Unterstützen Sie bitte dieses liberale System, indem Sie noch genauer auf die Einhaltung der Vorgaben und Standards achten, wie wir es im Bereich mPOS Freestyle UX Client installieren beschreiben.
Voraussetzungen an die Lizenzen und Einrichtung
Ihr System muss generell für eine dieser Varianten des mPOS Programms eingerichtet sein:
(Wenn Sie schon eine mPOS Einrichtung haben müssen Sie diese entsprechend für mPOS Client Server ergänzen.)
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Die Mobilgeräte, auf welchen Sie mPOS Freestyle UX verwenden möchten, müssen sich zwingend im selben WLAN und Netzwerk wie das Kassensystem befinden.
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Ihr System muss die Lizenz mPOS Freestyle UX besitzen.
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Die Bediener, welche sich am mPOS Freestyle UX anmelden, müssen im Standard mit Bedienerberechtigungen eingerichtet worden sein, natürlich können Sie allen die selbe Berechtigungsrolle oder unterschiedliche Rollen zuweisen.
Wir empfehlen Ihnen (auch aus rechtlichen Gründen), jeden Bediener mit dessen Namen korrekt einzurichten und raten davon ab auf virtuelle Namen zu buchen und, oder diese sogar mehrfach für unterschiedliche Bediener zu verwenden.
Generelle Android Anforderungen...
Android, Google: mindestens Android 7 (Nougat) oder höher, das Display benötigt mindestens 684 x 384 Pixeln.
Tablet Format...
Android-Tablets werden mit diesem System ausschließlich im hochkant-Format (Porträt) unterstützt, die Auflösung wird entsprechend skaliert (Anmerkung mit dem ähnlichen Programm Hypersoft ePOS Tablet können Sie Tablets im Querformat nutzen, dies geht aber nicht bei diesem Lizenzkonzept).
Energiesparmodus für mPOS Client abschalten
Bei der Verwendung von Freestyle UX auf handelsüblichen Endgeräten, kann es sein, das bei diesen der Energiesparmodus aktiv ist und es zu Problemen kommt. Ist der Energiesparmodus aktiv, wird nach einiger Zeit der Nichtbenutzung die interne Netzwerkkarte ausgeschaltet. Für den Betrieb des mPOS-Client ist jedoch eine dauerhaft aktive Netzwerkverbindung notwendig. Beim Start der App wird daher der Energiesparmodus geprüft und ein Hinweis angezeigt wenn dieser aktiv ist. Sie müssen den Energiesparmodus sodann in ihrem Endgerät abschalten. Verwenden Sie hierfür bitte die Anleitung Ihres Mobilgerätes. Die Prüfung des Energiesparmodus kann in den Serviceeinstellungen ausgeschaltet werden (nicht empfohlen).
Bediener trainieren
Das Hypersoft mPOS System ist ein System für Profis. Ungelernte Mitarbeiter können die vielen Vorteile nicht nutzen oder wirken auf Gäste und Kunden dann möglicherweise hilflos. Achten Sie deshalb auch in Ihrem ureigensten Interesse darauf, dass die Bediener auch an diesem System von Ihnen so informiert und geschult wurden, dass dies Ihren Ansprüchen gerecht wird.
Lassen Sie niemals ungeübte Bediener das mPOS Freestyle UX installieren und in der Praxis verwenden.
mPOS Freestyle lehnt "externe" Bedieneranmeldungen ab
Wenn am Handgerät mPOS Freestyle UX der Hinweis erscheint „Keine mPOS Freestyle UX Freigabe für diesen Bediener gefunden“, ist dies ein Hinweis auf eine falsche oder fehlende Bedieneranmeldung. Der für die Anmeldung benötigte QR-Code kann nur korrekt erzeugt werden, wenn sich der Bediener selbst am POS angemeldet und den QR-Code über seine POS-Anmeldung mithilfe des Uhrenmenü erzeugt hat.
Der QR-Code ist Bedienerabhängig und kann nur vom erzeugenden Bediener verwendet werden.
Sollte sich ein anderer/externer Bediener am mPOS Freestyle anmelden wollen, erscheint die Meldung: Keine UX Freigabe
Dies ist ein gewünschtes Sicherheitsfeature, damit der Bediener sich erst selbst mPOS Freestyle UX freischalten muss.
Einschränkungen gegenüber dem Standard mPOS System
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Messaging wird nicht unterstützt
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Tablets nur im Hochformat nutzbar
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Tablets können weder Bedienerschloss noch Kundenmonitor nutzen
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Der Ausdruck von externen Zahlungsterminals ohne Drucker kann nicht auf mPOS Freestyle UX Geräten ausgegeben werden. Daher kann mPOS Freestyle UX auch nicht auf PayPOS Geräten (ohne Drucker) verwendet werden.
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Eine Signierung erfolgt über die jeweilige Hauptkasse bzw. den mPOS Server. Daher ist keine Konfiguration pro mobilem gerät notwendig und auch nicht möglich. Beachten Sie in diesem Zusammenhang die Hinweise unter TSE Daten zum POS Freestyle UX und im Bereich Fiskalgesetz in Deutschland.
mPOS Freestyle UX interne Anpassungen
Bedienerabrechnung (Z)...
Im Bediener Z ist berücksichtigt, dass wenn dieser Bediener ein mPOS Freestyle UX verwendet hatte, dass dieses nach dem Z entfernt wird und somit sein Handy (Android oder iOS) wieder frei gibt.
Portalclearing (nach Kassenabschluss)...
Nach einem Kassenabschluss werden auch die restlichen Konfigurationen von mPOS Freestyle UX entfernt. Dies wird somit dann auch bei den Bedienern gemacht, die evtl. keinen Bediener Z machen müssen.
mPOS Freestyle Server als Station
Der mPOS Freestyle UX Server ist als Station vorhanden. Sie müssen den TCP Port bestimmen und im Netzwerk freigeben. Ein Testknopf für die Portfreigabe ist vorhanden. Dann zum Thema Trouble Shoooting Portfreigabe. Hier kann auch generell die Verwendung von Bluetoothdruckern für das mPOS Freestyle System aktiviert werden.
TSE Stick und Kassensicherungsverordnung mPOS Freestyle UX
Achten Sie darauf das mPOS Freestyle UX nur dann zu verwenden wenn Sie ausreichend TSE Sticks besitzen und diese korrekt zusammen mit dem System konfiguriert sind. Das bedeutet unter anderem:
Ein TSE Stick kann durch unvorhergesehene technische Probleme ausfallen und das Hypersoft System dokumentiert und kommuniziert dieses. Wenn Sie aber das Hypersoft UX System ohne TSE in Betrieb nehmen ist dies nicht automatisch rechtskonform - auch dann nicht wenn das Hypersoft System meldet TSE Stick ausgefallen (diese Meldung ist abhängig von Ihrer Konfiguration).
Bedieneranmeldungen...
Generell sollen alle Bediener mit deren Namen angemeldet sein um Hypersoft Freestyle UX Clients verwenden zu können. Um sicher zu gehen, sollten Sie dies gerade in diesem Zusammenhang mit Ihrer Verfahrensdokumentation abgleichen.
TSE Daten zum POS Freestyle UX...
Geräte, die Buchungen vornehmen müssen anhand der Kassenverordnung nachvollziehbar und nachzählbar sein. In diesem Zusammenhang gibt es auch eine KassenSichV Meldepflicht für Geräte.
Aus unser technischen Sicht bucht der mPOS Server und der mPOS Client dient als Fernbedienung. Im Vergleich: beim Standard mPOS System werden die Buchungen im Mobilgerät vorgemerkt. Bei beiden müssen diese Buchungen an das Hypersoft POS gesandt werden um gebucht und abgerechnet werden zu können. Da das Standard mPOS System einem buchenden System noch näher kommt als die Fernbedienung mit dem mPOS Freestyle UX System, haben wir für das Standard mPOS System im Gegensatz zum mPOS Freestyle UX System eine Geräteanmeldung vorgesehen. Beim Hypersoft mPOS Freestyle UX ist dies nicht vorgesehen, da der mPOS Server die Buchungen vornimmt und das Gerät das als Server im Server Client Verbund dient gemeldet werden kann und soll.
Hypersoft Statement: Bei beiden Systemen kann und soll nicht ohne TSE und nachvollziehbarer Gerätezuordnung gebucht werden können.
Hinterlegen Sie diese Handhabung in Ihrer Verfahrensbeschreibung. Prüfen Sie am besten mit Ihrem Steuerberater, ob das von uns vorgegebene technische Verfahren mit Ihren Anforderungen beziehungsweise den an Sie gestellten fiskalen Anforderungen kompatibel ist. Bei Zweifeln verzichten SIe auf den Einsatz.
Keine steuerliche oder rechtliche Beratung
Die folgenden Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Orientierung und stellen weder eine Steuer- noch eine Rechtsberatung dar, da wir dazu nicht befugt sind. Bitte prüfen Sie die Inhalte sorgfältig und stimmen Sie sich bei Bedarf mit Ihrem Steuerberater oder anderen fachkundigen Experten ab, um sicherzustellen, dass Ihre Vorgehensweise den rechtlichen und steuerlichen Anforderungen entspricht. Ergänzen oder passen Sie unsere Empfehlungen an, falls dies in Ihrem konkreten Fall erforderlich ist. Wir empfehlen Ihnen außerdem, die Ergebnisse in Ihrer Verfahrensdokumentation zu dokumentieren.
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