Stornos mit integrierten eSolutions

Best Practice: Stornos aus 3rd-Party- oder Shop-Systemen korrekt abwickeln

Diese Funktion benötigt die Bedienerberechtigung Retourstorno.

Sobald Bestellungen aus externen Systemen – etwa Webshops, Marktplätzen oder anderen 3rd-Party-Lösungen – in das POS-System übernommen werden, entstehen neue Anforderungen an Stornos und Rückabwicklungen. Besonders dann, wenn diese Vorgänge bereits im Voraus bezahlt wurden, ist eine saubere und nachvollziehbare Vorgehensweise entscheidend.

Für genau diese Fälle empfiehlt Hypersoft die Nutzung der Vorgangsretour: Variante Vorgangsretour

Warum die Vorgangsretour der richtige Weg ist

Mit der Vorgangsretour behalten Sie die volle Transparenz über den ursprünglichen Bestellvorgang und können gezielt einzelne Positionen rückabwickeln, ohne den gesamten Vorgang aufzulösen. Typische Anwendungsfälle sind:

  • doppelte Online-Bestellungen

  • nicht vollständig lieferbare Artikel

  • Teillieferungen oder nachträgliche Korrekturen

Statt pauschal zu stornieren, werden nur die betroffenen Artikel aus dem Vorgang entfernt. Die daraus entstehende negative Summe kann anschließend korrekt abgeschlossen werden.

Rückzahlungen flexibel und nachvollziehbar durchführen

Die Rückzahlung erfolgt über den Abschluss der Vorgangsretour:

Bar-Rückzahlung:

Die negative Summe wird aus dem Barbestand entnommen.

Bargeldlose Rückzahlung:

Sofern das angebundene Zahlungssystem dies unterstützt, kann der negative Betrag auch bargeldlos abgeschlossen werden – z. B. als Rückzahlung auf eine Kredit- oder Debitkarte.

Wichtig:

Web-Gutscheine können keine negativen Zahlungen annehmen. Rückerstattungen erfolgen hier durch Aufladen des Gutscheins, nicht durch eine direkte Auszahlung.

Dieses Vorgehen stellt sicher, dass alle Korrekturen buchhalterisch sauber, prüfungssicher und für den Kunden transparent bleiben.

Einheitliche Abwicklung mit Hypersoft Pay powered by Adyen

Wenn Sie Hypersoft Pay powered by Adyen sowohl im eSolutions-Bereich als auch am POS einsetzen, profitieren Sie zusätzlich von einer durchgängigen Systemlogik:

  • Zahlungen und Rückzahlungen laufen über ein zentrales System

  • kein Medienbruch zwischen Online- und Vor-Ort-Zahlungen

  • klare Zuordnung von Umsätzen, Retouren und Trinkgeldern

Gerade bei steigenden Online-Anteilen sorgt diese Einheitlichkeit für weniger Fehler, weniger Rückfragen – und deutlich entspanntere Abläufe im Tagesgeschäft.

Fazit

Die Vorgangsretour ist kein Sonderfall, sondern ein bewusstes Werkzeug für den professionellen Umgang mit externen Bestellungen.

Richtig eingesetzt ermöglicht sie:

  • saubere Teilstornos

  • flexible Rückzahlungen

  • hohe Transparenz für Buchhaltung und Gäste

  • einen souveränen Umgang mit unvermeidbaren Ausnahmefällen

So bleiben selbst Korrekturen ein kontrollierter Teil Ihres Geschäftsmodells – statt einer Stressquelle.

Vorgangsretouren ausführen


Die Variante Vorgangsretour wird über die Kassenfunktion Vorgang bearbeiten oder Vorgänge: Retournieren (weiter unten) aufgerufen.

 

Wird ein Vorgang ausgewählt und Retour betätigt, wird die Vorgangsretour eingeleitet. Die Buchungen stehen für Ihre beliebige Auswahl zur Verfügung:

Die Artikel welche retourniert werden sollen, können von der linken Liste in die Rechte Liste übertragen werden. Durch Betätigen des grünene Hakens werden die Buchungen ausgeführt und vorher eine Auswahl der Stornogründe angeboten. Nach Auswahl, steht nun der Vorgang wie ein gewöhnlicher Vorgang zur Verfügung und muss mit einer Zahlungsart abgeschlossen werden. An dieser Stelle können keine weitere Buchungen hinzugefügt werden.

Variante Vorgänge Retournieren...

Die selbe Funktion, nur aus einem anderen Programm heraus initiiert.Der Aufruf erfolgt über die Kassenfunktion Vorgänge: Retournieren.

Sie wählen auch hier einen Vorgang aus und verfahren wie zuvor beschrieben.


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